Alles in seinen Grenzen

Auf der Homepage der faz ist derzeit dieser Artikel zu finden. Demnach haben 600 Bauunternehmen ihr Interesse am Mauerbau auf der Grenze zwischen den USA und Mexiko bekundet. Besonders schön fand ich die Zitate eines Bauunternehmers aus der „Guardian“: „Ich glaube, es ist Verschwendung von Zeit und Geld.“ und „Ich akzeptiere das Recht eines jeden, sich dumm zu verhalten“.

Ob tatsächlich jeder das Recht auf dummes Verhalten kann ich kaum beurteilen. In meinen Augen hört das jedenfalls spätestens dann auf, wenn jemand zum Oberhaupt eines Staates gewählt wurde. Das Verhalten des Bauunternehmers ist aber auch nicht besser, denn das Zitat geht weiter : „Wenn einer eine Mauer bauen möchte, dann baue ich die beste Mauer, die ich nur kann […]“.

Gut, das ehrt ihn. Gute Arbeit ist wichtig. Die Aussagen in Kombination sprechen aber für sich. Das Projekt ist nach eigener Aussage eine Verschwendung von Zeit und Geld, aber er bewirbt sich trotzdem um den Bau… es lässt sich ja viel Geld damit verdienen. Immerhin stehen 21 Milliarden Dollar im Raum. Wenn der Staat Geld verschwendet das stattdessen im eigenen Portemonnaie landet, ist es auf einmal nicht mehr so schlimm.

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