Neulich auf der Gartenmesse

Ich war eigentlich nur als Begleitung dort. Interessant war es allemal, wenn auch nicht aus Sicht des Gartenbaus. Das Angebot sah ungefähr so aus:

Die Gartenschere für die Lady(!), Figuren von Dicken Damen, britische Kleidung, Handcremes, Weine und an mindestens fünf Ständen das ewig gleiche Windspiel aus verrostetem Metall, ein Trend, den ich bis heute nicht verstehe. Das Angebot an Gartenartikeln war übrigens erstaunlich gering gehalten. Kaffee und Kuchen gab es dafür an jeder Ecke.

Das Problem bei Messeständen ist ja, dass man sich praktisch nie in aller Ruhe die ausgestellten Waren angucken kann, es sei denn man passt einen Moment ab in dem die Standbetreiber gerade abgelenkt sind. In so einem Moment haben wir uns einige kunsthandwerkliche Gegenstände angesehen. Da wir allerdings keine Holzgans mit Gummistiefeln brauchten, wendeten wir uns gerade in dem Moment vom Stand ab, in dem sich der Verkäufer uns zuwendete. O-Ton: „Jetzt gehen Sie, wo ich gerade Zeit für Sie habe!“

Zu dem Handcremestand sind wir erst gar nicht gegangen. Dort hatte uns der (etwas schmierige, wenn ich mir den Wortwitz erlauben darf) Verkäufer schon aus der Entfernung fixiert und meiner Frau zugerufen, ob Sie nicht die ganz tolle Handcreme ausprobieren möchte, die es mit Sicherheit so bisher noch nie gegeben hat. Wir sind dann vorher abgebogen.

Für mich persönlich war das Highlight ein Messestand mit Raumdüften. Die Positionierung direkt neben dem Bergkäse-Stand war, ich schätze Mal, nicht geplant. Sagen wir Mal so: Die Raumdüfte waren nicht stark genug 😉

Nach einem kurzen Kaffee am Coffee-Bike sind wir dann auch schnell und mit leeren Händen, dafür mit einem würzigen Geruch in der Nase, wieder gefahren. Eine schöne Idee übrigens. Gefällt mir ganz gut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.